Nassrasierer
Ein Typ ist ein Typ. Und Typen sind Nassrasierer auf jeden Fall. Ob es nun schon Kult ist, ein Nassrasierer zu sein? Keine Ahnung. Es ist auf jeden Fall die erfrischende und pflegende Art, ein lästiges Übel zu beherrschen und das Beste daraus zu machen. Ob nun der Bartwuchs stilisiert wird oder völlig entfernt, dass ist indivduell sehr unterschiedlich.Wichtig ist, dass die Haut nicht zu sehr irritiert wird durch eine Rasur, die auf jeden Fall notwendig ist. Und das auch noch jeden Tag. Nassrasierer machen aus der lästigen Pflicht eine wohltuende Kür. Denn Wasser und der cremige Schaum lassen das Herz der Nassrasierer höher schlagen. Für viele Nassrasierer ist das Gefühl von erfrischender Nässe weitaus angenehmer als der mechanische Scherkopf eines Elektro-Rasierers. Nicht ohne Grund werden immer mehr Wet-and-Dry-Rasierer entwickelt. Wichtig im Kampf der Elemente ist natürlich das Werkzeug. Und jeder Nassrasierer entwickelt seine eigene Philosophie für seine Werkzeugkiste. Unlängst sagte jemand: "Die Ehe ist eine gute Erfindung. Aber das ist eine Werkzeugkiste auch." Es kommt also auf den Inhalt an. Und immer entscheidet der Geldbeutel mit. Nassrasierer genießen die Haare des Rasierpinsels. Im edelsten Fall aus Dachshaaren besonderer Güte. Der Schaft des Rasierpinsels kann Bedeutung erlangen. Ob edles Metall oder aus Büffelknochen handgeschnitzt. Der Unterschied macht etwas aus und sagt etwas aus über den Benutzer. Und dann sorgt natürlich die Rasierseife, auch hier ist das Angebot übersichtlich, für Individualität.
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