Kleine Seifenkunde

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Kleine Seifen-Info
 
Naturseifen werden in der Regel aus pflanzlichen Fetten hergestellt. Die Menschheit verfügt über eine jahrhundertelange Erfahrung in der Seifenherstellung. Seife löste den Bimsstein! als Reinigungsmittel ab. Der Beruf der Seifensieder entwickelte sich. Und diese hervorragenden Handwerker (oder sind es Künstler) entwickelten die Qualität der Seifen bis heute weiter.
Naturseifen werden heute auf der Basis wertvoller natürlicher Grundstoffe hergestellt. Sheabutter, Olivenöl, Schafmilch, Reiskeimöl stehen hier als Beispiel für die Grundträger.
Die chemische Reaktion der Fette beim Kochen nennt man dann die Verseifung. Es entstehen Glycerin (eher ein Nebenprodukt), was speziell für Glycerinseife genutzt wird, und Alkalisalze der Fettsäuren (die Seife). Durch weiteres Sieden werden Verunreinigungen herausgelöst. Der entstandene Seifenleim wird dann verfeinert mit den gewünschten Zutaten für feine Düfte zum Beispiel. Dem Öl von Wildrosen, dem Öl aus Madarinen, Zitronen oder Lavendel. Immer betörender, überraschender werden die Naturseifen zum echten Qualitätsprodukt, umweltgerecht für die heutige Zeit.

 

 

Pflanzenölseifen:
Der Grundstoff wird allgemein aus Pflanzen gewonnen. Schon da ist Qualität gefragt. Es ist ein Qualitätsunterschied, ob pflanzliche Öle aus kontrolliert-biologischem Anbau stammen oder vom Autobahnrand.
Die Basisträger für pflanzliche Öle wurden vorher schon genannt. Als Duftträger werden Lavendel, Bergamotte, Kokosöl, Schokolade und andere feine Duftöle gerne genommen. Diese Duftträger werden dann noch einmal angereichert mit der Kopfnote. Das kann dann eine erfrischende Komposition werden oder eine beruhigende.
Der Seifensieder komponiert seine Naturseifen auch für die unterschiedlichen Hauttypen. Dem Betrachter bleibt dann nur die Qual der Wahl.
 

 

 

Glycerinseife:
Auch das Nebenprodukt Glycerin dient in der modernen Seifensiederei als Grundstoff für fantastische Seifenprodukte. Glycerinseifen sind die farbenfrohen Künstler unter den Naturseifen. Siehe auch unsere Seifen-Torten. Unsere Glycerinseifen sind aus pflanzlichen inhaltsstoffen und für Veganer geeignet.
 

 

 

 

 

Olivenölseife
Gute Oliven z.B. aus der Toscana dienen als Basis für diese Naturseifen. Sie gibt es in reiner Olivenform oder angereichert mit anderen Duftölen, meist aus Kräutern wie Lorbeer oder Lavendel.
 

 

 
 
 
 
 
 

Sheabutterseife
Aus den Früchten des Karite'-Baumes wird die Sheabutter gewonnen. Man kann sich vorstellen, dass diese Frucht aus Afrika kein Massenprodukt sein kann. Es ist halt etwas besonderes.
 

 

 
 
 
 
 
 

Rasierseife
Ein hoher Anteil an Stearinsäure macht die Rasierseife cremiger und stabiler. Das unterscheidet sie von den anderen Naturseifen. Durch einen Anteil Kalilauge lässt sie sich auch besser aufschäumen.
 

 

 
 
 
 
 
 

Reisölseife
Reiskeimöl, die Asiaten haben immerhin mehr als 2000 Jahre Erfahrung mit Reis, wird benutzt für diese Naturseifen. Es geht also kein Reiskorn für die Nahrung verloren.
 

 

 
 
 
 
 
 

Kordelseife
Eine sehr pfiffige Idee ist die Kordelseife oder auch Duschseife genannt. In den Seifenleim wurde eine Kordel eingelegt. Daran kann man dieses Seifenstück an der Dusche aufhängen und dort belassen. Also super-praktisch mit mehrfachem Mehrwert.
 

 

 
 
 
 

Schafmilchseife
Die Schafmilchseife ist eine Ausnahmeseife unter den Naturseifen, denn die Schafmilch ist der Grundstoff, also nichtpflanzlicher Herkunft. Für viele Allergiker und Neurodermatiker ist die Schafmilchseife dennoch eine Alternative. Sie kommt manchen Hautproblemen eher entgegen durch die Bestandteile der Schafmilch als andere.


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